Halo zusammen,

WAHNSINN! Über eine Woche bin ich nun schon in Kapstadt!

Kurz und knapp: Einfach unglaublich und die Tage vergehen so schnell!

Nun aber etwas ausführlicher:

Mitten im deutschen “Winter” steige ich bei 3° in den Flieger. Turkish Airlines bringt mich erst sicher nach Istanbul und nach weiteren 11 Stunden Flug lande ich Mittags bei 25° in Kapstadt. Hier lerne ich direkt mal ein Wenig die südafrikanische Mentalität kennen. Es landen 3 große Flieger und nur 5 Schalter bei der Passkontrolle sind besetzt.. Susanne musste also ein paar Minuten länger warten. Und natürlich ist es mir passiert, dass ich erstmal auf der falschen Seite vom Auto einsteigen wollte.. An den Linksverkehr habe ich mich bis heute noch nicht gewöhnt – kommt aber sicher noch. Dann ging es direkt an den Townships vorbei Richtung Stadt in meiner Unterkunft. Was soll ich sagen? Herzlicher hätte ich nicht begrüßt werden können 🙂 Doch ich habe nur kurz meine Koffer abgestellt und dann ging es auf einen Smoothie ins Gardens Centre um die Ecke. Es gab noch eine kleine Einführung von Susanne mit wichtigen Dingen. Das “Wichtigste” war aber erstmal die Sim-Karte 😛

Welcome to CT

Als ich wieder im Zimmer war, wurde ich von Romy (einer Mitbewohnerin) direkt zu einem Geburtstag am Abend eingeladen. Also nur kurz frisch machen und los. Der erste witzige Abend in Kapstadt kann ich nur sagen. Allerdings musste ich dann erstmal ausschlafen, denn Schlafen kann man das im Flieger ja irgendwie nicht nennen.. Der nächste Tag war sehr entspannt und ich habe erstmal die Sonne genossen. Abends ging es dann mit Romy und einer Freundin in ein Open-Air Cinema nach Stellenbosch.

Der erste Montag begann um 9 Uhr in der Kurus language school. (http://www.kurus-english.com) Susanne hatte mich noch vorgewarnt: Es herrscht strenges Deutsch-verbot! Nun ja, was sie damit meinte merkte ich bei der ersten Vorstellungsrunde. Alle anderen Teilnehmer in meinem Kurs kamen aus Deutschland. Aber das war kein Problem, i.d.R. haben sich auch alle Teilnehmer an das Deutsch-verbot gehalten 😉

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag haben wir Nachmittags nach dem Unterricht einige ‘language excursions’ mit dem Schwerpunkt ‘Art’ unternommen. Am Dienstag haben wir den lokalen Künstler Claude Chandler in seinem Atelie besucht und konnten uns selber künstlerisch beim Druck entfalten. Mittwoch haben wir im Green Point den Künstler Loit Sols getroffen. Er hat uns einiges über das ‘Khoekhoe’ Erbe erzählt und uns die Musik gezeigt. Rhythmus haben hier auf jeden Fall alle im Blut. Mein Highlight folgte jedoch am Donnerstag. Im Stadtteil Woodstock hat uns Jason Redman viel über Street Art und ihre Bedeutung erzählt. In Woodstock gibt es wirklich viele und beeindruckende Street Art! So habe ich Kapstadt anfangs schon von einer anderen Seite kennen gelernt.

Mittwoch Abend habe ich auch schon mein erstes Wine-tasting gemacht. Wir haben und mit dem anderen Teilnehmern von First step abroad zu dem ‘Tuning the vine’ Festival in der Innenstadt verabredet. In wirklich netter Atmosphäre kann man in verschiedenen Restaurants und Bars Weine von den lokalen Weinanbietern probieren. Donnerstag Abend ging es wieder in eine Open Air Cinema in Kirstenbosch mit meinem Mitbewohnerinnen. Das Wetter lädt auch wirklich einfach dazu ein 😉 Den Freitag habe ich ganz entspannt verbracht nach der Sprachschule, denn abends wurden mir einige Partylocations von den anderen gezeigt. Denn am Samstag ging es erst zum ‘Root 44 Market’ in Stellenbosch – hier gibt es viel zu Essen und einen kleinen Designermarkt – und dann zum Karneval in Kapstadt. Viele tanzende Menschen bei der Parade und viele tolle Kostüme und Wagen. Fast wie daheim! Nur ohne Süßigkeiten! Den Sonntag habe ich dann entspannt gestartet und bin Abends mit einigen aus meinem Haus zu einem Open Air Konzert im botanischen Garten in Kirstenbosch gefahren. Wirklich eine tolle Location.

Die erste Woche ist wirklich sehr schnell vergangen und es ist sogar schwer alle Eindrücke in Worte zu fassen. Anbei einige Bilder, die ich mit dem Handy gemacht habe. Ich muss wirklich mehr an meine Spiegelreflexkamera denken..

 

Bis jetzt waren wirklich alle Tage vollgepackt mit Programm und vermutlich wird sich das in der nächsten Zeit auch nicht ändern. Auf meiner Liste stehen noch so viele Sachen und es gibt so viel zu erleben! Einen besseren Start hätte ich mir aber auch nicht vorstellen können. Es werden also sicher noch viele weitere tolle Erlebnisse auf mich warten 🙂

Die sonnigsten Grüße aus Kapstadt,

Julian 🙂